Sicherheit im Sport

Die häufigsten Zahnverletzungen stammen von Sportunfällen

Beliebte Sportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Reiten, Turnen, Fußball und Handball führen immer öfter zu Unfällen, bei denen es zu Zahnverletzungen kommt. Experten schätzen, dass rund ein Drittel aller Verletzungen im Mund- und Kieferbereich von Sportunfällen stammen. Meistens werden dabei die Schneidezähne in Mitleidenschaft gezogen. H
äufig sind diese Verletzungen mit der Entfernung des Zahnes und mit teurem Zahnersatz verbunden.
 
Über einen individuell vom Zahnarzt hergestellten Mundschutz lässt sich das Verletzungsrisiko minimieren. 

Dabei sind am meisten Kinder und Jugendliche betroffen, denn sie zeigen im Sport eine sehr hohe Risikobereitschaft. Fast jeder zweite der Heranwachsenden erleidet einmal im Leben eine Zahnverletzung und davon 35 Prozent an bleibenden Zähnen. Es entstehen Folgekosten und vor allem im Frontzahnbereich ästhetische Einbußen.

Um Folgen vorzubeugen sollte man den Sportmundschutz einsetzen. Gerade bei Kindern und Jugendlichen empfehlen Zahnärzte den Mundschutz besonders , da das Kieferwachstum noch nicht abgeschlossen ist.

Der Sportmundschutz kann auf die individuellen Bedürfnisse jedes Patienten abgestimmt werden. 

  • Gute Passform
  • Fester Sitz- und hoher Tragekomfort
  • Bei Sprache und Atmung keine Beeinträchtigung
  • Die Kieferstellung oder das Gebiss werden nicht beeinträchtigt
  • Die sportliche Leistungsfähigkeit wird nicht beeinträchtigt
  • Durch Impressionen soll der Unterkiefer abgestützt sein

Da es eine Vielzahl von Sportmundschutzmodellen gibt, sollten Sie sich in Ihrer Zahnarztpraxis beraten lassen. Fragen Sie doch gleich mal nach.

Verletzungsrisiko beim Wintersport nicht unterschätzen

Mit dem Winter kommt auch die Lust zum Ski- und Schlittenfahren. Ein kleiner unachtsamer Moment auf einer überfüllten Pisten kann schon zu einem Unfall mit schwerwiegenden Folgen führen. Dabei werden nicht nur Verletzungen an den Gliedmassen davon getragen, sondern immer häufiger sind davon auch die oberen Schneidezähne betroffen. Solche Verletzungen sind meist mit der Entfernung des Zahns und mit teuerem Zahnersatz verbunden.

Was können Sie tun, wenn doch etwas passiert?

Sollte es zu einem Unfall mit sichtbaren Zahnverletzungen kommen, ist es wichtig, zeitnah den Zahnarzt aufzusuchen. Er kann mit Hilfe von Röntgenaufnahmen eine genaue Diagnose stellen und die richtige Behandlung einleiten.
Wurde der Zahn ausgeschlagen, so ist er feucht einzupacken und in die Zahnarztpraxis mitzunehmen. Die Aufbewahrung kann in einer sogenannten Zahnrettungsdose aus der Apotheke erfolgen. Ist keine zur Hand, ist es hilfreich den Zahn in eigenem Speichel aufzubewahren. Dazu reicht es ein kleines Gefäß mit etwas Speichel zu füllen und den Zahn dort rein zu legen.

Wichtig: Suchen Sie sofort Ihren Zahnarzt auf. Je schneller Sie da sind, desto höher sind die Chancen, dass der Zahn wieder eingesetzt werden kann.

Auch nicht sichtbare Verletzungen können zu langfristigen Schäden führen. Suchen Sie deshalb auch bei leichten Unfällen Ihren Zahnarzt auf. Kleine Schmelzrisse können dazu führen, dass der Zahn auch längere Zeit nach dem Unfall bricht. Auch kleine Schmelzabsprünge auf den Schneideflächen müssen geglättet und mit Fluoridlack behandelt werden.